Aktuelles aus Sri Lanka

07.05.2020

Informationen über unsere Projekte und Patenschaften in der Corona-Krise

Die Situation ist in Sri Lanka um einiges schwerer als hier bei uns in Deutschland. Es wurde ab dem 22. März eine totale Ausgangssperre verhängt, die bis heute gilt.

Unsere Kinder werden über E-Mail, WhatsApp oder Fernsehen notdürftig unterrichtet. Die Regierung will aber, daß die anstehenden Prüfungen trotzdem wie geplant stattfinden. Die Familien können sich mit Lebensmitteln und Waren für den täglichen Bedarf versorgen, die direkt vom LKW verkauft werden.  Alle drei Tage wird die Ausgangssperre für zwei Stunden aufgehoben. Dann dürfen im Radius von 1 km Besorgungen erledigt werden. Bei der Enge in den Häusern und der Anzahl der Menschen auf engstem Raum ist dies vor allem auch bei der Hitze fast unerträglich.  

Die meisten Eltern unserer Kinder sind nun gänzlich ohne Einkommen. Die Unterstützung durch die Patengelder ist in diesen Tagen eine große Hilfe!  

Wir hoffen, dass alle Kinder versorgt werden können. Ms. Fonseka, unsere Ansprechpartnerin in Bandarawla, versucht ihr Bestes. Das Gleiche gilt für Mr. Victor, den Ansprechpartner in Kandy.

Bereits im Januar hatten wir  für die kommenden sechs Monate die Patengelder überwiesen, sodass Mr. Wazeer in Colombo die Weiterleitung der Gelder für die einzelnen Projekte veranlassen konnte. Leider verliert die Rupie derzeit an Wert, sodass die Inflation in Sri Lanka steigt.  

Die Eine-Welt-Gruppe ist dennoch zuversichtlich, die Projekte mit ihrer Hilfe weiterführen zu können.

16.03.2020

Die Eine-Welt-Gruppe beendet die Förderung des Hope Center in Bandarawela

Vor mehr als 20 Jahren wurde das Hope Center mit Hilfe der Eine-Welt-Gruppe gegründet. Es hat seitdem vielen behinderten Kindern den Weg ins Leben erleichtert.

Mit  Beginn des Jahres 2020 mussten wir leider die Unterstützung dieser Einrichtung beenden.

lesen Sie hier die Geschichte

 

Ende 2019 erfuhren wir, dass im Laufe des Jahres 2019 fast alle Kinder aus dem Hope Center ausgeschieden sind und keine neuen Kinder mehr zur Betreuung aufgenommen wurden. Der verantwortliche Leiter Rev. Maitipe erklärte diese Entwicklung mit für uns nicht nachvollziehbaren Ursachen wie ,,Krankheiten aufgrund von starken Regenfällen, Quarantäne wegen Seuchen sowie politischen Unruhen“. Diese bedauerliche Entwicklung wurde uns nicht zeitnah mitgeteilt, sondern im Gegenteil verschwiegen und ist auch jetzt noch nicht geklärt.

Nach Bekanntwerden dieser Umstände im Hope Center wurde die finanzielle Unterstützung dieser Einrichtung durch die Eine-Welt-Gruppe mit Jahresbeginn 2020 eingestellt. Die in Zukunft entstehenden Kosten zum Unterhalt der Immobilie Hope Center stehen nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis zum Förderzweck.

Das zu Grunde liegende Vertrauen in die Arbeit des Verantwortlichen im Hope Center ging leider verloren. Wir sind tief betroffen und traurig über die notwendige Entscheidung, die Förderung des Hope Centers nach 20 Jahren aufgeben zu müssen.

Wir danken allen ganz herzlich, die das Hope Center mit Spenden unterstützt und mit Interesse begleitet haben. Die anderen Projekte der Eine-Welt-Gruppe sowie die Patenschaften werden unverändert fortgeführt.

Die bei der Erntedanksammlung 2019 für das Hope Center gesammelten Spenden werden einem neuen Zweck zugeführt: Die Konfirmanden haben entschieden, dass sie nun dem Projekt „Indien – Freiheit für die Kindersklaven“ der Evangelischen Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ zugutekommen sollen.

Im Namen der Eine-Welt-Gruppe
Waltraud Anspach

12.12.2019

Weihnachtsgrüße aus dem Boys Home in Kandy

Bilder der Weihnachtsfeier vom 30.11.2019 auf der Hantana Teeplantage in Uduwela

07.08.2019

Das Hope Center hat ein neues Dach. Die Arbeiten wurden im Juni dieses Jahres ausgeführt.

25.05.2019

Das Dach des Hope Center ist stark beschädigt. Die Dachbalken sind angefault und die asbesthaltigen Wellplatten der Abdeckung an vielen Stellen gebrochen. Es dringt in starkem Maß Wasser in das Gebäude ein.

Zur notwendigen Reparatur liegt eine Kostenvoranschlag vor. Bei Verwendung von asbestfreien Wellplatten werden Kosten von umgerechnet 2.400 EUR entstehen.

28.04.2019

Bei der Anschlagsserie in Sri Lanka am 24.04.2019 wurde niemand unserer Kinder und Projektpartner*innen verletzt oder getötet.

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